2006

Bernd Lewandowski, Vor der Loos 15, 56130 Bad Ems    

Seit nunmehr 20 Jahren steht Bernd Lewandowski dem “Club Kochende Männer Arzbach” als Referent der Volkshochschule zur Verfügung. 

An 20 Abenden in jedem Winterhalbjahr heißt es dann “Männer an die Töpfe”. 

Mehr als 400-mal hat ihn allein damit sein Weg nach Arzbach geführt. Aber auch bei unzähligen weiteren “Arzbacher” Veranstaltungen war Bernd “Lewi” - wie er in respektvoller Kurzform gerufen wird - immer gern dabei. 

Gekocht wurde unter seiner Leitung so für die Senioren, am Weihnachtsmarkt, für das Oktoberschlachtfest und zu vielen weiteren Veranstaltungen im Ort. 

Bei der jährlichen Turngala des Turnverbandes Mittelrhein sorgt die Truppe um Bernd regelmäßig für die Verköstigung von bis zu 600 Gästen. Bekocht wurden dabei Ministerpräsidenten, weitere hochrangige Politiker aus Rheinland-Pfalz, Sportler aus aller Welt, darunter Weltmeister und Olympiasieger. 

Bei der Presse und dem regionalen Fernsehen hat dieses Wirken des  “Club Kochende Männer Arzbach” mehrfach ein lobendes Echo gefunden. Über die Ortsgrenzen hinaus wurde so ein positives Bild unserer Ortschaft gezeichnet. 

Hierfür gebührt Bernd Lewandowski die Anerkennung und der besondere Dank der Gemeinde 

Arzbach, im Dezember 2006 

Abteilung „Brückenbauer“ in der Rentnerband, 56337 Arzbach    

Begonnen hatten die Aktivitäten der “Bauabteilung” innerhalb der “Rentnerband” - so die liebevolle ortsinterne Bezeichnung für eine Anzahl von rüstigen und am Gemeinwohl interessierten Arzbacher Bürgern, die sich auch nach ihrem Berufsleben weiter sinnvoll einbringen wollen- mit dem Bau einer Verbindungstreppe und Sanierungsarbeiten an den Umfassungsmauern des Friedhofes. 

Aus der Erkenntnis heraus, dass die finanzielle Situation der Gemeinde auch weiterhin nach unkonventionellen Lösungen und verstärktem ehrenamtlichen Engagement verlangt, wurde die verordnete Sanierung der Brücken über den Arzbach und den Kunzbach im Bereich der Fischteiche zum Anlass genommen, mit Sachverstand und viel Eigenleistung diese Projekte selbst zu schultern. So konnte der ursprünglich veranschlagte Sanierungsbedarf von gesamt 21.000,- €uro mit ca. 3.000,- € tatsächlichen Kosten (ohne Personal- und Maschineneinsatz) so deutlich unterschritten werden, dass selbst optimistischste Sparfüchse von diesem Erfolg überrascht sind. Sicher haben auch die personellen Verknüpfungen zwischen dem Gemeinderat und den weiteren Akteuren viel zu dieser außerordentlichen Einsatzbereitschaft beigetragen, doch wäre der Erfolg ohne die straffe Führung eines Fredi Fuchs und die Überzeugung Aller, an einer guten Sache mit zu wirken, so wohl nicht zustande gekommen. 

Hierfür gebührt allen “Brückenbauern”, die damit auch im übertragenen Sinne Brücken schlugen, die Anerkennung und der besondere Dank der Gemeinde. 

Arzbach, im Dezember 2006
 

Pfarrer Josef Ernst, Kirchstraße 15, 56337 Arzbach       

Schenken und sich beschenken lassen 

Ich schenke gern und ich lasse mich auch gerne beschenken, solange es auf beiden Seiten freiwillig und kein Zwang ist. Dem Schenken steht das Verdienen gegenüber. Sich beschenken zu lassen, passt gar nicht so gut in unsere Gesellschaft, in der alles bezahlt wird. Wenn Schenken nicht eine Pflicht ist, die man lästig zu erfüllen hat, dann kann man damit sagen: Ich habe dich gern, ich mag dich, ich möchte dir eine Freude machen. Dieses vorbehaltlose “Ja” tut unendlich gut. 

Ich nehme diese, seine eigenen Gedanken, als Fingerzeig und zum Anlass, Pfarrer Josef Ernst die Anerkennung und den Dank der Gemeinde Arzbach auszusprechen. 

Wer über 3 Jahrzehnte die Geschicke unserer Gemeinde sozial umfassend und seelsorgerisch begleitet hat, dem gebührt bei seinem bevorstehenden Abschied von unserem Ort der tiefe Dank auch der Zivilgemeinde. 

Wir wissen, Herr Pfarrer, dass Sie sich in unserer Gemeinde wohl gefühlt, sich zu recht als ein Bestandteil dieser Gemeinschaft verstanden haben. Dafür spricht auch Ihre Entscheidung, sich die letzte Heimstatt auf Erden eben in unserem schönen Ort zu suchen. 

Diesem Wunsch hat die Gemeinde damals ebenso vorbehaltlos entsprochen wie sie jetzt das Bedürfnis verspürt, Ihnen für Ihr Wirken an Generationen von Arzbachern mit der heutigen kleinen Aufmerksamkeit zu danken. 

Nehmen Sie unsere Worte und bescheidenen Geschenke ganz einfach so auf, wie wir es empfinden: 

Wir möchten Ihnen eine Freude machen, denn das haben Sie verdient. 

Arzbach, im Dezember 2006

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